Lockdown

Corona-Gipfel: Lockdown-Verlängerung & neue Regelungen

Die Bemühungen, um die Pandemie einzudämmen, haben angefangen einen Erfolg zu verzeichnen, da die Zahlen der Neuinfektionen gesunken sind. Dies hat die Hoffnung entstehen lassen, dass die harten Einschnitte, die in den vergangenen Wochen gemacht werden mussten, in eine positive Richtung geführt haben. Die Mutation, die nachgewiesen wurde, stellt eine ernstzunehmende Bedrohung für die Bemühungen dar, die Ausbreitung einzudämmen. Die einzige Möglichkeit dem entgegenzuwirken, ist die vorbeugende Verlängerung der Maßnahmen, damit die Infektionszahlen nicht erneut explosiv in die Höhe schnellen.

Welche Regelungen gilt es zu beachten

Die Kontaktbeschränkungen bleiben bestehen. Das bedeutet, dass Kontakte auf das absolute Minimum beschränkt sein müssen. Sollte es doch zu einer Zusammenkunft kommen, darf diese nur im eigenen Haushalt abgehalten werden. Die Anzahl der anwesenden Personen, die nicht zum Haushalt gehört, beschränkt sich auf maximal eine. Während die Bestimmungen streng eingehalten werden, soll bis Mitte Februar ein Konzept erarbeitet sein, das sich mit einer sicheren und gerechten Öffnungsstrategie befasst.

Alle Regelungen finden Sie auch auf https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus

Beachten Sie unbedingt auch die einzelnen Regelungen der Bundesländer!

Die Pflicht betreffend dem Tragen von Masken wird erweitert. Nebst dem, dass in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften eine medizinische Maske getragen werden muss, ist dies auch bei engeren Kontakten oder längeren Kontakten zu anderen Personen der Fall. Vor allem dann, wenn die Situation in geschlossenen Räumen entsteht.

Um Kontakte in öffentlichen Verkehrsmitteln weiterhin zu reduzieren, sind die Arbeitgeber verpflichtet, Homeoffice zu ermöglichen. Sollte eine Präsenz am Arbeitsplatz dringend erforderlich sein und Homeoffice somit nicht in Frage kommen, müssen medizinische Masken von dem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden.
Es gab Hinweise darauf, dass bei Kindern und Jugendlichen eine stärkere Verbreitung der mutierten Variante des Virus stattfindet. Um angemessen und konsequent auf diesen ernsthaften Hinweis zu reagieren, bleiben die Schulen bis Mitte Februar geschlossen. Um in dieser Situation ein Maximum an Unterstützung zu bieten, wird eine Notfallbetreuung sichergestellt und Distanzlernen angeboten. Ausserdem gilt eine gesonderte Regelung für Abschlussklassen, sowie auch für Kindertagesstätten.

In Altenheimen, Pflegeheimen und Einrichtungen für Behinderte ist das Personal verpflichtet, bei dem Kontakt mit einem Bewohner eine FFP2 Maske zu tragen. Ergänzend besteht in diesen Einrichtungen die Verpflichtung, Schnelltests durchzuführen, bis die Impfungen mit beiden Dosen abgeschlossen sind.

Weitere Massnahmen betreffen die Stärkung der Gesundheitsämter, um eine flächendeckende Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen. Auch die Überbrückungshilfe wird weiter verbessert. Im Einzelnen bedeutet dies, dass die Zugangsvoraussetzungen vereinfacht und auch die monatlich gezahlten Förderhöchstbeträge für Unternehmen und Soloselbstständige deutlich angehoben werden.

Mit den Regelungen finden sehr große Einschnitte in das alltägliche Leben statt. Jedoch sind diese nötig, um die Pandemie nicht nur in den Griff zu bekommen, sondern auch Schritt für Schritt zu bekämpfen.

Wie kann es weitergehen?

Der Schlüssel ist sicherlich die Corona-Impfung. Aber bis eine kritische Masse geimpft ist, dauert es noch einige Monate. Daher müssen mittelfristig weiter Zwischenlösungen her. Ein wichtiger Punkt wird sicherlich sein, dass man mehr Menschen testen kann. Ein Durchbruch hier könnte ein Corona Spucktest sein. So könnte man sich leichter und schneller testen lassen.

Ansonsten wird Corona noch eine gewissen Zeit „normal“ werden und das Tragen von FFP2 Masken Alltag. Aber hier merkt man schon Entwicklungen, so dass es beispielsweise schwarze FFP2 Masken oder bunte FFP2 Masken kaufen kann.

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